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Prostata Hyperthermie / Prostata Onkothermie - Für die Behandlung von Prostatakrebs oder gutartigen Erkrankungen der Prostata
Die Hyperthermie ist eine Behandlungsmethode, die schon im 5. Jahrhundert vor Christus von griechischen Ärzten eingesetzt wurde. Sie setzten Fieber und Wärme zur Behandlung der unterschiedlichsten Krankheiten ein. So stammt auch der Begriff „Hyperthermie" aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Überwärmungsbehandlung".
Im Laufe der Jahrhunderte fanden sich verschiedenste Behandlungsbereiche, in denen die Hyperthermie eingesetzt wurde. Heute kommt sie bei der Krebsbehandlung zum Einsatz und bewirkt große Erfolge. Aber auch viele andere gutartige Erkrankungen können mit der Hyperthermie wirkungsvoll behandelt werden.
Bei der Bekämpfung und Behandlung von Prostata Karzinomen oder auch gutartigen Erkrankungen der Prostata wird sie als „lokale Hyperthermie" eingesetzt.
Was genau bewirkt die Hyperthermie?
Durch die Überwärmung von erkranktem Gewebe oder erkrankten Organen wird erreicht, dass Tumorgewebe durch die erzeugten hohen Temperaturen / Energie zerstört oder aber das Zellwachstum aufgehalten wird.
Die Überwärmung führt innerhalb der Tumorzellen zu Sauerstoffmangel, so dass es zu einer Übersäuerung kommt und somit zur Stoffwechselstörung innerhalb der Zellen. Dadurch führt man den Zelltod (Apoptose) herbei.
Wie läuft die lokale Hyperthermie bei Prostataerkrankungen ab?
Bei der lokalen Hyperthermie der Prostata, wird nur dieser Bereich - örtlich begrenzt - überwärmt.
Mittels Katheder (ein dünner Schlauch), der über die Harnröhre bis zur Harnblase geführt wird, platzieren und fixieren wir eine Elektrode in der Prostata, die sich am Ende des Katheders befindet (Sender).
Durch zusätzlich auf dem Körper aufgeklebte Referenzelektroden wird ein Energiefeld in der Prostata aufgebaut. (Empfänger)
Über den Sender werden elektrische Wellen in das Prostatagewebe gesendet und dort werden diese in Wärme / Energie umgewandelt. Durch die spezifische Resonanzfrequenz werden viele Zellkerne der Krebszellen zerstört.
Selbstverständlich werden unsere Patienten während der Sitzungen liebevoll betreut und sitzen während der Behandlung entspannt in einem bequemen Sessel. Wir werden alles dafür tun, damit Sie sich wohl fühlen!
Gibt es Nebenwirkungen bei der Hyperthermiebehandlung?
Im Allgemeinen wird die lokale Hyperthermie sehr gut vertragen. Besondere Medikamente oder Betäubungen sind nicht notwendig. Vereinzelt tritt während der Behandlung ein lokales Hitze- oder Wärmegefühl auf.
Wie viele Therapiesitzungen werden benötigt? Bei gutartigen Veränderungen der Prostata können die Sitzungen variieren.
Bei Prostatakarzinomen empfiehlt es sich, 2 Behandlungen von jeweils 3 Stunden mit einem Abstand von 48 Stunden durchzuführen.
Wir erarbeiten mit Ihnen einen speziell auf Sie zugeschnittenen Therapieplan!
Was sind meine gesundheitlichen Vorteile bei dieser Therapie?
Es gibt eine Menge Vorteile für Sie und Ihre Gesundheit:
Die lokale Hyperthermie ist außerdem eine ideale komplementäre Behandlung und eine gute Unterstützung für eventuelle Strahlen- oder Chemotherapien, wie experimentelle und klinische Studien belegen.
Sprechen Sie mit uns über die Möglichkeiten! Ihr Praxisteam
Dr. med. Siebenhüner |

