Apherese

Apherese Zentrum Deutschland FrankfurtInnovative Blutreinigung

Bei der Apherese handelt es sich um ein innovatives Blutreinigungsverfahren. Diese in unserer Praxisklinik angewandte Behandlungsmethode filtert und reinigt das Blutserum des Patienten von bestimmten, giftigen oder auch entzünlichen, Bestandteilen. Die Apherese ähnelt der Dialyse, die aber das Blut auf etwas andere Weise reinigt. Eine Apherese - Therapie zeichnet sich durch ihre gute Verträglichkeit aus.

Schädliche Stoffe durch Apherese aus dem Blut entfernen

Der Begriff Apherese stammt aus dem Griechischen und bedeutet „wegnehmen“ oder „entfernen“. Blutspendern, die bereits Thrombozyten oder Plasma gespendet haben, dürfte der Ablauf einer Apherese bereits bekannt sein.

Über einen venösen Zugang wird Blut unter Zugabe eines gerinnungshemmenden Mittels entnommen. Nun werden die Blutbestandteile (Plasma und feste Bestandteile) des Patienten außerhalb des Körpers in einem sogenannten extrakorporalen Zyklus voneinander getrennt – dies ist die sogenannte Plasmaseparation. Hierzu werden spezielle Membranplasmaseperatoren verwendet. Der gewünschte Teil des Plasmas wird gereinigt. Anschließend wird das gereinigte Plasma wieder mit den festen Bestandteilen (rote + weiße Blutkörperchen sowie Thrombozyten) zusammengeführt und fließt schließlich über einen zweiten Zugang in den Körper des Patienten zurück. Der therapeutische Effekt der Apherese resultiert aus der selektiven Entfernung von toxischen Stoffen sowie Pathogenen, also krankheitserregenden Eiweißen und Stoffwechselprodukten. Nach der Blutreinigung wird die gesunde Balance verschiedener Prozesse im Körper wiederhergestellt.

Die Apherese leistet einen wichtigen Beitrag zur Basis - Gesundheit des Körpers.

 

Unterschiedliche Behandlungsmethoden der Apherese

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Die Apherese wird zur Behandlung der Ursachen von Krankheitsbildern aus folgenden Bereichen genutzt:

  • Rheumatische Erkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Chronische und akute Erkrankungen des Immunsystems
  • Borreliose
  • Autoimmunerkrankungen
  • Schwermetallbelastungen
  • anderweitig therapieresistentes diabetisches Fußsyndrom
  • altersabhängige Makuladegeneration (trockene Form der AMD)
  • Hörsturz
  • Multiplen Sklerose
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Chron
  • dilatative Cardiomyopathie

Verschiedene Behandlungsoptionen stehen bei der Apherese zur Verfügung, die je nach Krankheitsbild ausgewählt werden. So findet etwa die sogenannte spezifische Plasmapherese meist Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, wobei zunächst das Plasma von den Blutzellen getrennt wird. Das separierte Blutplasma wird anschließend über spezielle Plasmafilterseperatoren geleitet, um spezifische krankmachende Substanzen zurückzuhalten. Das gereinigte Blutplasma wird dem Patienten dann über einen zweiten Venenzugang zurückgeführt.

Anders ist die Behandlung hingegen bei der unspezifischen Plasmapherese. Hier wird das zuvor separierte Blutplasma verworfen und durch eine komplexe Substitutionslösung ersetzt. Im Allgemeinen findet keine nennenswerte Reduktion von Elektrolyten und wichtigen Immunkörpern durch die Apherese statt.

Da eine Apherese sehr verträglich ist, kann sie in unserer Praxis ambulant durchgeführt werden.



Pressemitteilung

Frankfurt, 6.9.2015: Chronische und umweltbedingte Erkrankungen haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Daher werden moderne innovative Verfahren benötigt, um die Krankheitsprogression positiv zu beeinflussen, möglichst zu stoppen und damit die Grundlage für die Ausheilung zu legen. „Die therapeutische Apherese ist eine fortschrittliche Plasmareinigung auf Basis speziell ausgewählter Nanofilter. Sie ist ausgesprochen effektiv, um aus dem Blutplasma unerwünschte Bestandteile wie Schwermetalle oder toxisch wirkende Stoffe, wie zum Beispiel zirkulierende Immunkomplexe, zu entfernen. Dadurch erhält der Körper die Chance zur Heilung, Entzündungen werden reduziert und das Immunsystem entlastet!“ erläutert Gerhard Siebenhüner, der Leiter des Zentrum der erweiterten Medizin in Frankfurt.

Bei der therapeutischen Apherese erhält der Patient zwei venöse Zugänge und das Blut wird über zwei Filter gereinigt. Der erste Filter trennt das Blutplasma von den sonstigen Bestandteilen und leitet es weiter an den zweiten Filter, der das Plasma von unerwünschten Bestandteilen befreit. Anschließend wird das gereinigte Plasma wieder mit den vorher getrennten Bestandteilen vermischt und zurückgegeben. Da das Plasma nur gereinigt und nicht getauscht wird, findet auch kaum Verlust an wünschenswerten Bestandteilen statt. „Die gesamte Behandlung dauert ca. 2-3 Stunden und wird von den Patienten sehr gut vertragen. In vielen Fällen kommt es bereits ein bis zwei Tage später zu einer positiven Veränderung von Symptomen und die Patienten fühlen sich besser.“ erklärt Siebenhüner.

Die Indikationen zur Anwendung der therapeutischen Apherese sind sehr vielfältig. Neben chronisch entzündlichen und degenerativen Erkrankungen (zum Beispiel Autoimmunerkrankungen, Borreliose, Neuropathien, Rheuma, Fettstoffwechselstörungen) können sehr effektiv umweltbedingte Erkrankungen (zum Beispiel Vergiftungen, Schwermetallbelastungen) therapiert werden. „Wir haben einige Patienten, die extra aus dem Ausland zu uns kommen, um Vergiftungen zu behandeln oder Belastungen loszuwerden, die der Körper aus eigener Kraft nicht entgiften kann. Oft kann man sogar an der Farbe der Filter nach der Behandlung erkennen, ob zum Beispiel effektiv Ruß- oder Farbpartikel entfernt wurden. Dann ist die Überraschung groß, wenn man sozusagen direkt sehen kann wie viel Dreck gerade entfernt wurde!“ resümiert Siebenhüner die bisherigen Erfahrungen.

Das Zentrum der erweiterten Medizin bietet die therapeutische Apherese seit Mitte 2015 in Frankfurt an.

 

 


Für weitere Fragen und Details zur Apherese - Behandlung steht Ihnen Herr Dr. med. G. Siebenhüner selbstverständlich persönlich zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!

Praxisklinik Dr. med. G. Siebenhüner

Telefon +49 (0) 69 – 63 2000

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