TPS-Transkranielle Pulsstimulation

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TPS® – Transkranielle Pulsstimulation

Die TPS®-Behandlung von Alzheimer-Demenz-Erkrankungen: Zugelassen, wirksam und sicher.

TPS - Transkranielle-PulsstimulationErstmals gibt es eine klinisch zugelassene Therapie für Patienten mit Alzheimer-Demenz-Erkrankungen in Deutschland.

Die „Transkranielle Pulsstimulation“ (TPS) kann die erkrankten Gehirnfunktionen von Patienten mit Alzheimer-Demenz deutlich verbessern.

Bereits Mitte der 1990er Jahre erkannten Ärzte und Wissenschaftler die Wirksamkeit von Stoßwellen bei peripheren neurologischen Erkrankungen wie posttraumatischen Spasmen, spastischen Lähmungen, Wachkoma-Zuständen und Polyneuropathien (Dr. Lohse-Busch, Bad Krozingen). Nach langjähriger Forschung und Entwicklung durch die Storz Medical AG, Schweiz, erfolgten 2014 die ersten klinischen Behandlungen von Patienten mit Alzheimer-Erkrankung mit dem System NEUROLITH®. 2018 erhielt die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) mit dem NEUROLITH®-System als erstes und bisher einziges Verfahren seiner Art weltweit die Zulassung für die „Behandlung des Zentralnervensystems von Patienten mit Alzheimer-Erkrankung“.

TPS-Behandlung

Mit der TPS® können die Gehirnregionen bis zu 8 cm tief stimuliert werden. Durch die äußerst kurze Stimulationsdauer wird die Gefahr einer Gewebserwärmung im Gehirn verhindert. So können die Impulse mit höchster klinischer Effizienz auf die zu behandelnde Region einwirken.

Die TPS®-Behandlung erfolgt durch die geschlossene Schädeldecke hindurch. Während der jeweils ca. 30-minütigen Behandlung sitzt der Patient entspannt in einem Behandlungsstuhl und kann sich frei bewegen. Eine Kopfrasur ist nicht erforderlich!

Bisher zeigten sich deutliche Steigerungen im sog. CERAD-Test (einem speziell entwickelten, mehrstufigen Fragebogen zur Bestimmung des Stadiums der Alzheimer-Demenz-Erkrankung) und eine Minderung der Depression (Becks-Depression-Index) bei leichtgradiger bis mittelschwerer Alzheimer Demenz. Mittlerweile wurden mit dem NEUROLITH®-System über 1.500 Behandlungssitzungen durchgeführt. Nebenwirkungen traten dabei nicht auf.

Ziel der TPS® bei leichtgradiger Alzheimer-Demenz-Erkrankung:

Die Erkrankten sollen sich die Inhalte von Gesprächen wieder besser einprägen oder abgelegte Gegenstände leichter wiederfinden können. Störungen des planenden und organisierenden Denkens, Formulierungs- und Orientierungsstörungen sollen ebenfalls verbessert werden.

Ziel der TPS® bei mittelschwerer Alzheimer-Demenz-Erkrankung:

Hier soll bei den Erkrankten gezielt den Einschränkungen der Gedächtnisleistung, des Denkvermögens und der Orientierungsfähigkeit entgegengewirkt werden, um die selbstständige Lebensführung zu verbessern. Die Patienten sollen in die Lage versetzt werden, mit ihrem Umfeld wieder besser zu kommunizieren.

TPS-Behandlung-ambulantIn unserem Zentrum der Erweiterten Medizin bieten wir diese zukunftsweisende Behandlung ambulant an. Ein Behandlungszyklus besteht aus sechs Einheiten, die innerhalb von zwei Wochen durchgeführt werden. Weitere sechs bis neun Therapie-Einheiten werden während der kommenden 12 Monate empfohlen bzw. individuell strukturiert fortgesetzt.

Hinweis und Ausblick:

Nach neuesten Behandlungserfolgen sind nun auch neurologische Krankheitsbilder wie Parkinson, Schlaganfall und Rückenmarksverletzungen ein Schwerpunkt der weiteren klinischen Forschung und Entwicklung mit der Transkraniellen Pulsstimulation“ (TPS®).


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