Ganzkörper-Hyperthermie
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Ganzkörper-Hyperthermie

Die Ganzkörper-Hyperthermie orientiert sich letztlich an einem der besten körperlichen Abwehr- und Gesundungsmechanismen, den wir Menschen besitzen: dem Fieber. Denn Fieber ist keine Krankheit, sondern eine natürliche und wünschenswerte Reaktion des Organismus, um Viren, pathogene Bakterien, Parasiten, Keime und andere krankmachende Stoffe aus unserem Körper zu entfernen. Durch die erhöhte Temperatur im Körper werden die Stoffwechselaktivitäten der Eindringlinge unterminiert und den strukturellen Aufbau ihrer Proteine verändert. So hat das Immunsystem die Möglichkeit, virale und bakterielle Infekte zu bekämpfen.

Dieses Prinzip macht sich die Ganzkörper-Hyperthermie auch bei der Behandlung von Krebserkrankungen zunutze, bei denen bereits Metastasierungen vorliegen, d. h. verschiedene Körperbereiche betroffen sind. Da unser Organismus bei einem Krebsgeschehen normalerweise kein Fieber produziert, wird der gesamte Körper des Patienten deshalb von außen erwärmt. Die Erwärmung des Gesamtorganismus erfolgt moderat, d. h. die dabei entstehenden Temperaturen liegen bei 38°C und 40°C und Aufwärm- und Abkühlphasen werden langsam durchgeführt. Dabei steuert der Patient die Dauer der Ganzkörperhyperthermie letztlich selbst, da diese Form der Hyperthermie pulsgesteuert erfolgt. Der körpereigene Puls bestimmt somit die Obergrenze der Temperatur, die für ihn verträglich ist.

So können mit der Ganzkörperhyperthermie auch Kinder und geschwächte Patienten gut behandelt werden, ohne dass ungünstige Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen.

Die Ganzkörper-Hyperthermie eignet sich für verschiedene Erkrankungen:

  • chronische Erkrankungen
  • Krebs-Erkrankungen
  • Borreliose
  • Fibromyalgie
  • Chronic Fatique Syndrome
  • Schmerzsyndrom
  • Abwehrsteigerung
  • und viele weitere Leiden und Erkrankungen
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