Dunkelfeld-Mikroskopie
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Dunkelfeld-Mikroskopie

Die Dunkelfeldmikroskopie bietet eine frühzeitige und umfassende Diagnose

Im Menschen übernimmt das Blut viele wichtige Aufgaben und stellt die Funktionalität der verschiedenen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen im Körper sicher. Neben den weißen Blutkörperchen, welche die Aufgabe der Immunabwehr übernehmen, sind die roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport zuständig. Aufgrund dieser essenziellen Funktionen verrät die Diagnostik der Dunkelfeldmikroskopie einem erfahrenen Arzt vieles über den Gesundheitszustand eines Patienten und liefert aufschlussreiche Informationen zur frühzeitigen Diagnose einer womöglich vorliegenden Krankheit.

Die Dunkelfeld-Diagnostik ist eine spezielle Form der Diagnose, bei der dem Patienten ein kleiner Tropfen Kapillarblut vom Finger entnommen wird. Das Blut kann dann bei bis zu 1.200-facher Vergrößerung über einen längeren Zeitraum hinweg unter einem Dunkelfeldmikroskop betrachtet werden kann. Dieses Mikroskop verfügt über einen speziellen Kondensator, der alles, was im Blut vorhanden ist, auch optisch sichtbar macht – und dies, ohne dass Teilchen, Stoffe, Pilze, Viren etc. überblendet werden oder dass es einer Einfärbung der Zellen bedarf. Mit dem Dunkelfeldmikroskop sehen wir tatsächlich in den Mikrokosmos des Blutes hinein. So können sonst unsichtbare Phänomene beobachtet werden, die Rückschlüsse auf bestehende Erkrankungen, aber auch auf sich erst in der Zukunft manifestierende Erkrankungstendenzen zulassen.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine wertvolle Hilfe in der Beurteilung und Verlaufskontrolle von Krankheiten. Sie dient als wichtige Hinweisdiagnose, denn man sieht hier Milieuveränderungen, Übersäuerungen, Gerinnungsstörungen, Sauerstoffmangelzustände, Organschwächen, bakterielle und parasitäre Belastungen usw.. Sie ist deshalb heute eine wertvolle Zusatzdiagnostik zu den üblichen Laboruntersuchungen: Denn man kann Dinge sehen, die man sonst nicht sieht und aus denen man therapeutische Konsequenzen ziehen kann.

Ziel der Diagnose ist es, vorliegende Mikroorganismen im Blut festzustellen, aber darüber hinaus auch den Zustand einzelner Organe, Organsysteme und Körperregionen zu erkennen. Ebenso kann der Therapieverlauf gut beurteilt werden.

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